Gebotsmanagement nach dem Customer Lifetime Value in Google Ads
Fokussieren Sie Ihr Budget auf die lukrativen Kunden! So gewinnen Sie Neukunden und binden sie langfristig an Ihr Unternehmen.
Inhaltsverzeichnis
Mit gesponserter Werbung in Gmail, Googles Email-Service, haben Werbetreibende die Möglichkeit mit einem innovativen und ansprechenden Anzeigenformat Nutzer zu erreichen.
96% aller Internetnutzer nutzen auch E-Mails. In den USA erfreut sich Gmail über einen Anteil von 56% aller E-Mail-Nutzer. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Gmail-Nutzer immer weiter an, vor allem bedingt durch den rasanten Anstieg an Smartphone- & Tablet-Nutzern.
Als ich das erste Mal davon gehört habe, war ich auch skeptisch: Fühlt der Nutzer sich dadurch nicht belästigt? Anzeigen in Email-Format, eine neue Art des Spams? Aber ich nutze Gmail auch selbst privat und fühle mich von der gesponserten Werbung nicht gestört. Das liegt vor allem daran, dass die Werbung nicht im Hauptposteingang angezeigt wird, sondern nur in dem dafür vorgesehenen Ordner „Werbung“ (s. Abbildung 1), der von Google automatisch angelegt wird. Somit hat man als Nutzer die freie Wahl, ob man sich die Emails und die Anzeigen, die in diesem Ordner landen, anschauen möchte oder nicht.
Bei den klassischen Displayanzeigen haben wir die Möglichkeit durch das Frequency Capping festzulegen, wie oft die Anzeigen für die Nutzer geschaltet werden. Google setzt auch bei GSP das Frequency Capping ein, so dass Nutzer maximal viermal pro Woche die Anzeigen sehen.
GSP hat viele Vorteile gegenüber den klassischen Google AdWords Anzeigen. Es erreicht die Nutzer ähnlich wie E-Mail-Marketing und lässt sich daher einsetzen um:
Laut Google werden im Durchschnitt bis zu 3,5% der Anzeigen geöffnet. In der geöffneten Anzeige hat der Werbetreibende genügend Platz seine Werbebotschaft grafisch und textlich darzustellen. Der Nutzer hat die Möglichkeit die Anzeige weiterzuleiten, zu speichern oder direkt auf die Werbebotschaft zu klicken um auf eure Website zu gelangen. Diese Interaktionen werden gemessen und bieten dem Werbetreibenden optimale Möglichkeiten zur Auswertung seiner Kampagne.
Bezahlt wird nach dem AdWords-Preismodell Cost-per-Click. Ein Klick ist in diesem Fall das Öffnen der Anzeige. Wenn der Nutzer weiter klickt, um auf die Webseite des Werbetreibenden zu gelangen, entstehen keine weiteren Kosten. Im Vergleich zu Such- oder Displayanzeigen liegen die Klickpreise bei GSP in der Regel bei einstelligen bis niedrigen zweistelligen Cent-Beträgen.
Die Anzeigen sind für alle Endgeräte (Desktop, Mobilgeräte & Tablets) kompatibel und erreichen daher den Nutzer, egal wo er sich gerade befindet. Gleichzeitig bietet GSP alle gängigen Ausrichtungsoptionen, die aus dem Display bekannt sind. So lassen sich die Anzeigen perfekt auf die Zielgruppe ausrichten.
Wie bereits erwähnt, bietet Google verschiedene Anzeigenformate, die je nach Zielsetzung individuell gestaltet werden können.
Der sogenannte Teaser (Collapsed Ad), der dem Nutzer im Posteingang angezeigt wird, ist für alle drei Formate gleich (siehe Abbildung 2).
Klickt der Nutzer auf den Teaser, öffnet sich die Anzeige. Dem Werbetreibenden stehen drei Formate zur Verfügung:
1. Single Image – einzelnes anklickbares Bild
Starke visuelle Wirkung, einzelne Handlungsaufforderung
Technische Anforderung:
2. Single Promotion – Werbung für einzelnes Produkt/Dienstleistung mit Beschreibung
Top Produkt / Dienstleistung herausstellen und Nutzer informieren, auch geeignet für Produkt oder Dienstleistung mit Erklärungsbedarf
Technische Anforderung:
3. Multi-Product – Produktpräsentation mit Calls-to-Action
Sortiment darstellen von bis zu sechs Produkten, geeignet für Onlineshops um Verkaufszahlen zu steigern
Technische Anforderung:
GSP ist mittlerweile direkt im AdWords Interface verfügbar, die Konten müssen aber von einem Google Mitarbeiter dafür freigeschaltet werden, dazu nimmt der Werbetreibende am besten Kontakt zu seinem Google Kundenbetreuer auf.
Schritt 1 – Kampagne erstellen
Schritt 2 – Gmail als Anzeigengruppen Placement
Schritt 3 – Anzeige erstellen
Gmail kann in einem freigeschalteten Konto auch zu jeder bestehenden Display Kampagne hinzugefügt werden: Hier wieder einfach das Placement mail.google.com in die Anzeigengruppe einfügen.
Über Spalten > Spalten anpassen lassen sich die Gmail-Messwerte in die Übersicht einfügen. Neben den üblichen Messwerten zur Performanceanalyse der Kampagnen geben diese Messwerte Aufschluss über die Interaktion mit der Kampagne.
Habt ihr auch schon Erfahrung mit GSP gemacht? Wir freuen uns auf eure Kommentare!